Vortrag & Diskussion mit Mag. Edwin Ladinser, Dr. med. Thomas Wochele
Diskussion: Heidemarie Eher, MBA BA BSc, DSA.in Ulrike Schröer, MA
Psychische Erkrankungen gehören zu den häufigsten Gesundheitsproblemen in Westeuropa – rund ein Viertel der Menschen erlebt im Laufe des Lebens eine behandlungsbedürftige psychische Störung. Dennoch bleibt das Thema oft tabuisiert. Die Auswirkungen betreffen nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch ihr Umfeld: Angehörige bemerken erste Veränderungen, versuchen zu helfen und geraten dabei nicht selten selbst an emotionale und körperliche Grenzen.
Diese Session beleuchtet, wie Angehörige psychische Erkrankungen erkennen können, welche Krankheitsbilder besonders häufig auftreten und wo verlässliche Informationen und Unterstützung zu finden sind. Gleichzeitig geht es um die Frage, wie man helfen kann, ohne sich selbst zu überfordern – und warum Abgrenzung ein wichtiger Teil von Unterstützung ist.
Im Mittelpunkt stehen unter anderem: • typische Krankheitsbilder und ihre Auswirkungen auf das Umfeld • Belastungen und Bedürfnisse von Angehörigen • Wege zu Information, Beratung und Hilfe • Strategien, um zu unterstützen und gleichzeitig eigene Grenzen zu schützen
Ein wichtiger Beitrag, der zeigt, wie zentral Angehörige im Umgang mit psychischen Erkrankungen sind – und wie sehr sie selbst Unterstützung brauchen.
Hier geht es zum Praxisimpuls auf Youtube: