Nicht erst, wenn´ s brennt – Pflegende Angehörige frühzeitig erreichen.

Rückblick auf sprich.Clartext 2026

Vortrag & Diskussion mit Annika Hudelmayer, MA., Dr.in Monika Riedel
Diskussion: Bakk.phil Nina Maierl-Smoltschnik, BSc., DGKP Daniela Stadler, BA MA

Pflegende Angehörige tragen einen Großteil der Versorgung in Österreich – oft unsichtbar, oft ohne Unterstützung. Pflege beginnt selten abrupt. Meist entwickelt sie sich schleichend: kleine Hilfen im Alltag werden zu regelmäßiger Betreuung, bis Angehörige plötzlich in einer Rolle stehen, die sie selbst kaum als „Pflege“ wahrnehmen. Dadurch bleiben Unterstützungsangebote häufig ungenutzt, während Belastungen wachsen.

Diese Session widmet sich der zentralen Frage, wie pflegende Angehörige frühzeitig erreicht werden können – bevor Überforderung entsteht. Denn Angehörige sind eine äußerst heterogene Gruppe: Sie leben in allen sozialen Kontexten, in jedem Alter, mit unterschiedlichen Lebensrealitäten und Bedürfnissen. Entsprechend vielfältig müssen die Wege sein, über die man sie anspricht.

Im Mittelpunkt stehen unter anderem:

• warum viele Angehörige ihre Rolle erst spät erkennen

• welche Kanäle und Formate funktionieren, um sie frühzeitig zu erreichen

• welche Akteur:innen wichtig sind, um Synergien zu nutzen

• wie Unterstützung ankommen kann, bevor „es brennt“

Ein wichtiger Rückblick auf eine Diskussion, die zeigt, wie entscheidend frühe Information, Sichtbarkeit und zielgerichtete Ansprache sind, um pflegende Angehörige nachhaltig zu stärken.

Hier geht es zum Praxisimpuls auf Youtube:

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